Sieben Tage lang war ich jeden Abend vor Ort. Sieben Tage lang habe ich sie gejagt: die gesamte Diverstität von Lichtkunst. Jetzt ist es so weit: die Lichter gehen aus! Die Luminale 2018 hat ihren Abschluss gefunden.

Als ich meinen Fotorucksack abstelle, spüre ich wie eine doppelte Last von meinen Schultern weicht. Zum einen, weil ich weiß, dass ich die nächsten Tage ohne fast zehn Kilogramm Fotoequipment wesentlich leichtfüßiger durch die Welt gehen werde, aber auch, weil ich weiß, dass die Jagd vorbei. Meine Sucht nach Lichtkunst ist für’s erste gestillt. Oder zumindest wurde mein Betrachterverlangen mit dem offiziellen Ende der Luminale für zwei volle Jahre auf’s Eis gelegt. Auch körperlich gehen sinnbildlich die „Lichter aus“ — ich fühle mich müde nach sieben Tagen (!) konstanter Abendwanderung von 19:00 Uhr bis tief in die Nacht.

Der letzte Tag führte mich in bester Begleitung auf die südliche „Lightroute“. Gemeinsam mit meinem extra aus Hamburg angereisten Freund haben wir das entdeckt, was von sechs offiziellen Luminale-Tagen noch übrig war. Die schlechte und wechselhafte Witterung hat so manchem Kunstwerk so schwer zugesetzt, dass einige bereits vorher abgebaut werden musste.

Hier ein paar Impressionen des letzten Abends:

Installation "5M3"
Installation „5M3“
Installation "Blow me up"
Installation „Blow me up“
Völlig überfüllter Römerberg zur Installation "Frankfurt Fades"
Völlig überfüllter Römerberg zur Installation „Frankfurt Fades“

So viel sei versprochen: Teil 7 des Luminale-Blogs wird nicht der letzte sein. Mit ein paar Tagen Abstand werde ich einen Rückblick auf diese Lichtkunstwoche werfen und in der Reflektion mit Sicherheit einige weitere Erkenntnisse gewinnen können.

Das Glück der Beleuchtung hat mich auch zu dieser Luminale geküsst. 💡

Ihr
Daniel R. Schmidt