Text zum Film

Da stehen sie nun, die drei Entertainment-Grazien. Daniel „Spike“ Höhr ganz links, Daniel „Block“ Schmidt im kleinen Roten in der Mitte und DJ Alexander Olejnicki rechts. Eigentlich wollen sie etwas erzählen, wie ‚Ja, wir siegen, geile Halle, sind voll motiviert und so.‘ Ähhh, die „Dösbaddel“ merken aber nicht, dass das Ansteckmikrofon, in das sie sprechen, ausgeschaltet ist. Also ihre Worte fliegen einfach ins Nirvana. Kurz nacherzählt: Daniel „Block“ Schmidt gibt das Versprechen, ohne Sieg nicht aus der Fraport-Arena zu gehen. Wenn ihm das mal nicht noch über die Füße fallen wird. Nun ja, „Block und Spike“ bei den United Volleys. Ähhh… „Block und Spike und Alex“ bei den United Volleys für das DVV-Pokalhalbfinale gegen den VfB Friedrichshafen. Viel Spaß beim Blick hinter die Kulissen. Das kann ja was werden…

Weil der reguläre United-Hallensprecher Axel Chur – Grüße an dieser Stelle – ausgefallen war, durften „Block und Spike“ aushelfen. Und bei einem solchen vielversprechenden Spiel wie einem DVV-Pokalhalbfinale gegen den Rekordmeister VfB Friedrichshafen kann man schließlich nicht nein sagen. *stöhnt* Wenn die Jungs statt ständig Volleyball zu spielen aber wenigstens ein wenig für Ordnung vor dem Anpfiff sorgen würden. Na ja…

Hast Du die „25“ oder die „26“? —

So, Freunde! Guckt Euch das an! So arbeitet Daniel Höhr: mit diesem Saustall hier! —

Das ist… ich möchte nur betonen an dieser Stelle: Schmidt, Schmidt, Schmidt, was auch immer. —

Nachdem ich seine ganzen Handys hier schon weggeräumt habe. —

Das ist von mir. Mein Handy ist ordentlich in meiner Hosentasche! —

Wie ordentlich der das schreibt! Wie in der Schule! —

Ja, Wahnsinn, oder? Bin ja auch nicht so lange raus aus der Schule! —

Es wird geil, Freunde! Es wird richtig, richtig geil!

Noch 1 Stunde, 30 Minuten zum Anpfiff: Zeit für ein Entertainment-Briefing. Die Abläufe wollen besprochen, die Aufgaben verteilt und die einzelnen Meilensteine während des Events koordiniert werden. Die Stimmung im Team: Weltklasse und tiefenentspannt!

Dann geht’s gleich weiter in die Besprechung mit Fernsehen und Schiedsgericht. Und da gibt es kuriose Erkenntnisse:

So, mit Alex gerade aus der TV-Besprechung gekommen. Und den ersten Lacher des Tages schon abkassiert. — Aber hallo! — Keiner weiß, wann dieses Spiel anfängt! — Ja, machen wir 19 Uhr, 19:30 Uhr? Wie ein Würfelbecher! Wir sind uns alle etwas uneinig! — Das arme Schiedsgericht: das wurde für ein Spiel um 19:00 Uhr bestellt, wir um 19:30 Uhr, die Friedrichshafener um 19:30 Uhr. Also: jetzt spielen wir auch um 19:30 Uhr! — Würde ich auch sagen! Und ich hoffe, die Schiris werden nach Stunden bezahlt! Dann lohnt es sich wenigstens! — Wir schauen mal! — Auf jeden Fall!

Also Uhrzeit steht… Bleibt noch die quälende Frage, welcher Trainer eigentlich Frauenherzen erobert…

Also, er ist mein drittliebster Trainer. — Der drittliebste Trainer…. — Als erstes natürlich der Michael Warm, das ist natürlich klar. — Das muss sie jetzt sagen! — Der Zweite, da bin ich neugierig. — Der Zweite ist der von letzte Woche. Der hat immer so schöne aus… — Müller-Angstenberger! Das kann nur Müller-Angstenberger sein! Ja! — Der ist einfach, ich will jetzt nicht falsches sagen, aber der ist so ausladend. Der ist so extrovertiert. — Gut, dass ich so introvertiert bin. — Vital Heynen nur auf Platz 3! Das ist ja… — Podest ist Podest! — Ja, Podest ist Podest!

Jetzt geht’s Schlag auf Schlag… im wahrsten Sinne des Wortes.

Hier wird scharf geschossen! Jetzt muss man ein bisschen auf die Technik achtgeben. Wir drehen uns mal um. Friedrichshafen böllert nämlich gerade schon beim Einschlagen, beim Aufwärmen auf uns. Müssen wir mal ein bisschen das Equipment schützen.

Es ist an der Zeit: Jetzt stehen wir UNITED… so hört sich das an und sieht das aus, wenn Block und Spike „Ihr“ Heimteam auf’s Feld rufen!

… Nummer 4: Paaaaatrick Steuerwaaaald!

Unser Mittelblocker mit der Nummer 5, unser „Bauer Forward“, hier ist Luuuuukas Bauuuuueer!

Ja, vom Spiel selbst dürfen wir nicht so viel zeigen. Ähhhm. Aus Gründen. Mmm. Aus Gründen, ja. Die Fazits nach den Sätzen enthalten wir Euch aber nicht vor.

1. Satz ist passé. Ganz knappes Ding! — Aber wird sind dran! — Da geht was! — Da geht was! Wir bleiben für Euch dran! Die Jungs spielen sich ein, wir sind auch heiß! Also vier Sätze werden es jetzt schon mal!

Fazit! — Ich hab‘ den 2. Satz nicht gesehen, tut mir leid! — Der war schnell rum. Friedrichshafen klar besser. 2:0 für die Gäste. — Nein, sag doch so was nicht. Sag doch so was nicht! Wir haben einfach nur mal dafür gesorgt, dass es einen Tie-Break gibt. — Abseits dessen: wir funktionieren ganz gut, wir beiden als Hallensprecher. Macht Spaß, macht Freude! — Ich weiß nicht: die Stimmung ist total niedergeschlagen. Das kannste doch auch nicht so sagen! Ich weiß nicht, der Höhr sieht irgendwie ein ganz anderes Spiel. Nein, Spaß beiseite! Man muss den loben, der macht das richtig gut! — Ja, darauf wollte ich hinaus. Wir hoffen auf fünf Sätze. — Nein, wir hoffen nicht, wir sehen fünf Sätze. — Alles klar.

Es gibt Spiele, da kannst Du als Hallensprecher und als Hallen-DJ machen, was Du willst, aber es will einfach nicht klappen. So ein Spiel war dieses Pokal-Halbfinale leider. Friedrichshafen spielte an dem Abend mit einer zu großen Perfektion. Da war leider nichts zu holen. Am Ende steht ein 0:3 und eine große Enttäuschung auf Seiten der UNITEDs. Verständlich. Die Jungs hatten sich was anderes erhofft.

Wir als Interims-Hallensprecher haben alles gegeben. Es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht. Mit dem Höhr kann man durchaus arbeiten, mit dem Alex so oder so.

Guck mal, guck mal hier! Der Erfolgstrainer kommt! Der hat uns heute die Socken ausgezogen. Wegen Vital Heynen muss ich heute in dieser Halle übernachten. Ich hab‘ gesagt, ich gehe ohne Sieg heute nicht hier raus! Was mache ich jetzt? Jetzt muss ich hierbleiben! — Dafür gibt es eine ganz einfach Lösung. Da sagst: ab sofort bist Du Hallensprecher in Friedrichshafen und dann gewinnst Du nur noch! — Oh, da hätte Sven Rautenberg aber was dagegen. Das ist mein Mentor und Lehrer, den kann ich doch nicht einfach enterben. — Du weißt, ich hole alle Leute mit Qualität und einer zu viel ist kein Problem. Du sagst nur, ich ändere das T-Shirt und bin vom VfB-Fan und das ist genug. Dann kannst Du kommen. Es ist Deine Entscheidung: Du entscheidest! — Ich sehe schon. Das kann man nicht ausschlagen! — Ja, wunderbar. So spontan funktioniert das! — Ich glaube, dann sehen wir Daniel „Spike“ Höhr und Daniel „Block“ Schmidt auf unterschiedlichen Seiten, wenn ich bei Friedrichshafen anheuer. Ich glaube, ich löse da einen Shitstorm da aus. Mit diesem Video rede ich mich um Kopf und Kragen. — Ist in Ordnung. So lange Du das machst, und nicht ich. — Der Alex sagt dazu gar nichts. Der ist Diplomat und United-Fan mit vollem Herzen. — Was soll ich denn sonst in der Nähe hier feiern? Der nächste Club ist ein paar Kilometer weg. — VC Wiesbaden? — Das wäre ne Option! Muss ich darüber nachdenken — Also. Jetzt geht’s ab zum VIP-Talk (und zum Essen)! Und danach mache ich mir’s in der Halle hier bequem.

Noch schnell den VIP-Talk und dann habe ich noch ein Versprechen einzulösen.

So, der Daniel Schmidt hat nicht mehr so richtig „Bock“. Der ist ein bisschen zickig. Die UNITEDs haben nicht gewonnen. 0:3. — Ich gehe aus dieser Halle nicht ohne Sieg, habe ich gesagt! — Das hat er wirklich, das stimmt! — Jetzt will er den Sieg im Dauersitzen in der FRAPORT-Arena erringen. Dafür braucht’s aber noch 3:57 h und ein paar Zerquetschte, die Du da sitzen musst. — Ich geh‘ hier nicht weg. Da könnt Ihr machen, was Ihr wollt! — Abgesehen davon war es ein ganz geiles Spiel, für neutrale Fans sicherlich gut anzusehen. — Aber hallo! Es war auf Top-Niveau muss man sagen. Nicht ganz ausgewogen. Friedrichshafen war in vielen Bereichen klar besser, muss man auch sagen. — Aber es war ein schönes Spiel, hat Spaß gemacht. Auch am Mikrofon und am DJ-Pult nehme ich an, Alex hat’s auch Spaß gemacht. Gerne wieder, würde ich sagen, oder? JA! Liebe UNITED VOLLEYS! Gerne wieder! — Bis dahin bleibe ich hier sitzen. Da könnt Ihr machen, was Ihr wollt! — Da ist die Anreise auch gleich viel kürzer. — Bis dahin bleibt der Schmidt sitzen, wir gehen dann mal wieder essen. Ciao!

Und wenn er nicht gestorben ist, sitzt er da noch heute… mmm, oder auch nicht.

Ich geh‘ hier nicht weg!

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